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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
länge betrug (Fig. 332). Sie wechselte in allen Formen, welche ihrZweck irgend zuliess, zwischen denen des einfachen Bechers und eine»’mannigfachst geschwungenen, vielflächigen, theilweis gebuckelten oderauch einwärts getriebenen Gefässes, ja zuweilen selbst in den Gestaltenvon geriefeltem Muschelwerk, und ward gewöhnlich mit einem demGanzen entsprechend durchgebildeten, flacheren oder höheren Deckel ver-
Fig. 331.
Fig. 332
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sehen. Gleichviel, wie in der Hauptform beschaffen, bedeckte e j nden Deckel zumeist ein reicher Schmuck in getriebner, gravirteigelassner, eingeschmolzuer, niellirter oder farbiger Email-Arbeit-
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Zu dem Allen entfaltete sich an den irinkgesenirreu zU näcm
kaum minderer Formenreichthum. Die Venetianer, als noc wa rel1die alleinigen Verfertiger von künstlicheren Glasflüssen übei ul ß e j C [itb tl!l1mithin aucli noch ferner die einzigen, von denen ein solchei