B. Geräth. Hausgeräth; Gefässe: Speisegeschirr u. s. w. (1500—1600). 883
2 ® aus Metall (Silber, vergoldet, Kupfer, vergoldet oder versilbert, und'nnj Zll verfertigen, wurde es doch nach dem Vorgang Italiens seiter Mitte des Jahrhunderts in Frankreich und, nicht lange danach,^hch j n c ( en nnc ] eren Lji n( ] ern gebräuchlich, gerade sie von gebrann-^de, in Italien und Frankreich von Majolica oder Faience, in^ankreich ausserdem von Paltssi- Arbeit, oder auch, wie in Deutsch *and vorwiegend, von eigentlichem Töpfergat thunliclist kunstreich zut e ? C ] ® n ( ver gi- S. 848 ff.). In Italien gab es bereits im ersten Vier-tes Jahrhunderts für solche Geschirre zahlreich Liebhaber, die darin^schwendeten, wie (um 1526) Giberti, Sekretär Clemens VII. , welcherem davon imWerthe von sechshundert Ducati besass. Auch in Spa-n, en wuchs der Geschmack dafür, wozu der Hof den Ton angab, wieu unter anderen für Philipp 11. ein ganzes Servis in CastelDu-n e gearbeitet ward. 1 Ueberhaupt nahm die Vorliebe für so gefer-a kGiüsseln, Tellern u. derg)., wie namentlich auch für eben solche'st Wannenförmige) Kühlgefässe, in dem Maasse zu, dass es auf diedes y ai ^ e ‘ ter selbst ungemein hemmend zurückwirkte. Als gegen Endean K a ^ ir ^ lm derts die Herstellung solcher Geschirre verfiel und sie, wieder yj lnstwert h> so auch im Preise herabsanken, fanden sie bei den min-p . j-^üterten nur um so weitere Verbreitung. Die Vornehmen undten eU tla S e S en wählten statt ihrer wohl wiederum demähnliche Arbei-n >cht' UU - J edoe,i keineswegs mehr durchgängig, sondern, nun auch
in a tnincler häufig, wie dies ja eben jetzt vorzüglich für Prachtschüsseln"^hme kam (S. 836), von Gestein mit Silber beschlagen und von<j e C n ‘tzten Elfenbeinplatten in Verbindung mit Metallwerk. MehrereO* Schüsseln von getriebenem, vergoldetem Silber, bis zu zweigefh Dürchm ' iSs e r , auf dem Grunde und dem Itande mit ovalen erhoben^ Platten, zum Theil Jagdstücke darstellend, besitzt das Mu-2 0 ]j . Berlin ; 1 ingleichem eine massiger vertiefte Schüssel, dreizehnel, Durchmesser, von Serpentin mit reinem Silber, theilweis gravirt,ki e i n(; a 8 * nmitten und längs dem Rande verziert; nächstdem mancherleiWachere und tiefere Schalen aus anderem Gestein mit ähnlichemVon UC ' Mort« Stuart hinterliess (um 1586) »eine viereckige Schüssel^enj» ei ^°hletcm Silber,“ dahingegen noch Gabrielle d ’Estrees nichttenj) 0 ^]/‘^Afunddreissig Schüsseln ( assietes ) von blankem (unverzier-rei c fj e 1 _ etK "nd „zehn von vergoldetem Silber“ besass . 2 — Auf kunst-»Confeetträger“ legte man besonderen Werth, wie denn solche