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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
schliessendo Kopfwand, oft durch hermenartige Zwischenleisten zu mehrerenFeldern abgetheilt, gleichennassen (namentlich zu mit einander verbun-denen Wappen, Festons, Figuren, Arabesken u. s. \v.) reich geschnitzt.Die vier Eckstiitzen gestalteten sich, ganz ihrem Zwecke gemäss, zu wh'k-liehen Säulen, glatt, geriefelt oder gewunden, gelegentlich von Laubwerkumzogen, auch durch Knäufe unterbrochen, mehrfach nicht unmittelbar
. Fig. 342.
auf"
von der Bettstatt, sondern von vierseitigen zierlichen Postamenten _steigend und in Kapitalen endigend, mitunter auf den Kapitalen,züglich den beiden vorderen, je eine Figur als Träger der Deck e ' ^Decke bildete sich aus zu einem ringsum laufenden Fries, s , ver-schiedentlich geschmückt, mit Consolen, eingefassten Kundbildern,» ^.j,geivinden, Engelsköpfchen, Kindergestalten u. a. m., nebst dara