Geschichtliche llebersicht.
953
a "s$erster Uebertreibung. Doch war nun hiermit in dieser Richtung auchallerdings der Gipfel erreicht. Und wie Cronnvell, da er ihn einnahm,les w °hl fühlend, selber einlenkte, nun auch jede Form duldete, und®°gar sein eigenes Hauswesen weit inehr seiner Kangstellung entsprechendenn puritanistisch bestellen liess, bewegten sich alle diese Formen, jetztVj* ter zunehmender Abschwächung der starr-puritanischen, in seltsamerMischung nebeneinander, sich dann auch, wie namentlich in der Vcrwir-run g bis zur Ankunft Karls II. , gegenseitig mehr ausgleichend.
Dass bei Allendem Handel und Gewerb thätig keit nicht eigent-101 litten, ja Während der elfjährigen Alleinherrschaft Karls I. sogarer l‘eblich stiegen, der allgemeine Wohlstand mithin kaum beeinträchtigtWai 'd, kam solcher Ausgleichung zu Gute; noch mehr aber die FörderungReiche beides sammt der Seemacht durch die „Navigationsacte“ (1G51),urch die nun rasch wachsenden Niederlassungen in Nordamerika undsündien, als auch durch die Besitznahme Jamaikas , Mardyks und"nkerkens (1657) erfuhr. Auch dio Entfaltung der Wissenschaftu " das Ihrige dazu bei, obsebon sie sich von der heftigen Bewegung der'"'ander bekämpfenden Leidenschaften weniger frei zu erhalten vermochte.
e indessen fand von vornherein im Königsthum selber eine Stütze;ü "d wenn so allerdings von ihm auch wohl einseitiger gelenkt, doch auchjjCderum >" der Reibung der vielfach abweichenden Anschauungen,Innungen und Urthcile, ein nur um so ausgedehnteres, freieres Gebiet' stständiger Prüfung. Neben der Erforschung des Alterthums, der^('*))ieilte und der Natur, vorzugsweise der Feststellung des Staats- undkerrechts zugewandt, trat sie, wie durch Milton ebenso eingehend,r die Freiheit im häuslichen, kirchlichen und staatlichen Verhalten auf,1 allen Richtungen um tiefere Begründung und Förderung sittlichera 'rlieit bemüht. — Wenn demgegenüber die bildenden Künste^° Cl immer ziemlich zurückblieben, so fehlte es doch auch jetzt dafürjj 6 er a " Sinn noch an Strebsamkeit. Ausserdem dass man den eignena " ge l vornämlich in der Malerei durch ausgezeichnete fremde Kräfte, nun-^ e lr i ähnlich wie einst durch Ilolbein, durch Anton van Dyck u. A. ersetzte,e gannen sich in diesem Fache auch schon nicht unbedeutende heimischea te i wie William Dobson und George Jamesone , hervorzuthun.j, aSS "k' 1 die Baukunst in zähem Festhalten an den altherkömmlichen1111011 s ' c h im Ganzen erst sehr spät zu einer Umwandlung im SinneCic»? 111 ^ 010 " Renaissance verstand, und hiernach bald in Jnigo Jones
(1572-
iand,
es
-1652)
einen im
Geiste des Palladio trefflich geschulten Meister
i -unriiniDt nur förderlich, dawar der Fortbildung des Gcschmae s u artung sc i,üt z te, zu
^ vor einer Nachahmung der allzu ar0 verknüpften Künst-
licher sich gerade diese Kunst und d.e danut en D ei
2We 'ge auf festländischem Boden verloren.