A. Tracht. Frankreich . Kleidung der "Weiber ( 1600 — 1650 ). 9 9 7
Rocks, so dass ihre Kanten, sich oben vereinigend, nach unten nur^hig auseinander gingen, was denn zugleich veranlasste, um das Unter weid zu zeigen, beide Seiten breit umzuschlagen ( Fig.359b ) oder aber-mals, wie früher, ringsum in beliebiger Höhe, etwa bis zur Hälfte auf-2 Unehmen und nun, zur Festigung dieser Anordnung, inmitten der TailleZu Verknüpfen. .Dies letztere indessen ging hauptsächlich von den mitt-leren Ständen aus, welche sich auch von vornherein des geschlossenenRocks vielfach bedienten, diesen dann ebenso gestaltend ( Fig. 359 a ).—
Fig. 359.
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Der untere Rock, während der ersten Jahrzehnte gemeiniglich von der-berem Stoff, je nachdem Atlas, starker Seide, Wolle u. a., ziemlich fol-genlos," dann, vorzüglich zur Spitztaille, von dünnerem Stoffe, faltenreiche^Und hiernach abermals derber und enger, zu nur wenigen Langfaltengeordnet, stets aber als Schaukleid schmuckvoll behandelt, wurde in denhöheren Kreisen bis in den Anfang der Regentschaft fast ausschliesslichVon hellerer Farbe (weiss, gelb, lichtblau u. s. f.) als der obere Rockgetragen, für welchen man häufiger selbst Schwarz wählte.
Die Fussbekleidung, fortgesetzt wie die Schuhe der Männer auszierlichen Halbschuhen bestehend mit einer Schleif oder Rosette, blieb