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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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III. Das Kostüm des 17. Jahrhunderts.

durch leichte Einbiegung kennzeichnete. Aber gleich schon die nächsteWandlung, unmittelbar daran anknüpfend, erstreckte sich wesentlich aufdas Ganze, es einheitlicher umprägend. Sie, die sich etwa seit demBeginn der achtziger Jahre durchgängiger vollzog, bestand einerseitsin Verengerung und Verlängerung derErmel, mit Beibehalt des weitenUmschlags, zunächst bis tief unter die Armbiege, und folgends (neben-her) bis zum Handgelenk, andrerseits, bei fast gänzlicher Versteifung, inZusammenziehung der Taille und gespreitzter Erweiterung der Schösse.Hiermit verband sich ein Ueberladen mit Zierrathen von Goldstickerei,

Fig. 362.

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Die Sebiit* Crne ^ en was denn die Versteifung noch vermehrte,

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bisum fiTJZ rm , dUrebaU8 ! erscl,iedenen Gestaltung, verblieb der Bockbis um 1700 * r er neunzi S e r Jahre im Allgemeinen, von da an erStoff und A ^ Urder Fortdauer seines Grundschnitts) mehrentheils inni^lich nur SStattun 2 sowie auch dadurch, dass man ihn fortan gemei-(vergl Fig. 3*72) Ta ' Ile SChloss wieder eilli ges an Leichtigkeit gewann