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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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1085
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A. Tracht. Waffen u. Bewaffnung (Angriffswaff.) im Allgem. ( 1600 1700 ). 108 5

gegen 1650) trat, als Verbesserung desSchnapphahns, eine abermalsneue Form des Schlosses auf. Dieselbe, von Frankreich (?) ausgehend,bestand seiner hauptsächlichen Durchbildung nach in dem noch in jüng-ster Zeit, bis zur Erfindung desPercussionsehlosses (um 1800), fastausschliesslich angewandtenBatterie- oder Feuerschloss (engl.»Firelock) mit Hahn, Feuerstahl, und wohlgedeckter Pfanne; statt dessonst gebräuchlichen Schwefelkies mit flaehzugeschlagenem Flintsteinversehen. Nebenher ward dasVisier undKorn auf dem Rohreallgemeiner, zudem ersteres ebenfalls, tlieils schon durch eine Vorrich-tung zum stellen, verbessert. Wenn noch bis gegen den Schluss der

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dreissiger Jahre für die Handhabung der Arkebuse zu ihrer Ladungbis zum Schuss und Wiederladung gemeiniglich nicht weniger als neun-undachtzig verschiedene Tempos festgestellt waren, so ermöglichte dieVerwendung desBatterieschlosses ein bei weitem gewandteres Exer-eitium, und die Ausführung eines vordem unbekannten, überaus wirk-*sanien Schnellfeuers. Nichtsdestoweniger währte es auch nach dessenErfindung noch geraume Zeit, bis dass es zu überwiegender Geltung ge-langte. Gewohnheit, und Sparsamkeit noch mehr, hielten davon zurück.Erst seit Ende der neunziger Jahre brach die Neuerung durch, nun abera uch gleich dergestalt, dass sich ihr alsbald sämmtliche Heere fügen