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III. Das Kostüm des 17. Jahrhunderts.
in der bis zur Mitte des Jahrhunderts stetig wachsenden Liebhaberei für(Trink-) Gefässe von Elfenbein. Mit der ungemeinen Verschiedenartig-keit, zu welcher sich in Folge dessen die Gläser entfalteten, hielten jeneGefässe in ihrer Weise thunlichst Schritt, nicht nur in ihrer Ausstattungdurch Schnitzerei, als noch vielmehr rücksichtlich ihrer Durchbildung, nun,ausser zu Humpen, auch zu Bechern und Kelchen (S. 1126). Ueberdieswurden die Kelche an sich verschieden, theils, wie eben die Humpenund Becher zumeist, aus dem Ganzen gearbeitet, theils aber, wie beigrösserem Umfange, aus mehren Stücken zusammengesetzt, und diese
Fig. 384,
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ausserdem dann nicht selten durch goldene oder silberne, auch vergoldeteZierrathen verbunden. In solchem Falle erstreckte sich die Metallarbeitgemeiniglich aufFuss und Deckel, bei ersterem oft nur auf den mittlerenTheil, bei dem Deckel auf die Spitze, hier und dort vorherrschend inGestalt von einer oder mehren Figuren. Ward, wie später häufiger, derFuss und Deckel durchaus von Metall beschafft, erhielt mitunter beides,vor allem jedoch der Fuss, einen Schmuck durch Einsatzplättchen vonElfenbein mit erhobenen Bildnereien. Bei allen dem setzte sich, nament-lich für Prachtgefässe, die ausschliessliche Metallarbeit in herkömmlicher