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50 b S aus einem zweibeinigen, greifartigen Ungeheuer gebildet. 77 a Q. 7 8 b stark be-schädigtes D mit Heiligenfigur. 90* D. Daneben sehr saubere blau-rote Zierbuchstabenerwähnter Art.
Cod. 12g. Chorpsalter,den beiden letztgenann-ten nahestehend.
Mi-parti-Initialen, aufmehrfarbiger, viereckig um-rahmter Unterlage. S. 1 a B,I4 a C, 22 b C, 39 a S, sehrhübsch aus einem rosa-farbenen und einem goldnenFische gebildet auf blauemGrund in gelb-rotem mitgoldenen Eckstücken besetz-ten Rahmen, 49® D, 59 a E,6o a D, 68 b C. Rot-griinekleinere Sehnörkelinitialen.
Cod. 61. Chorpsalter,(XIII. Jahrh.) GleicheSchule wie die ebenge-nannten Nummern.
Die sechs ersten Blätternehmen ganzseitige Dar-stellungen in Deckfarben-technik aus der Erlösungs-geschichte ein. S l a Ver-kündigung. i b Weihnacht.2 a Flucht nach Ägypten.2 0 die drei Versuchungendes Satans. 3 a Christus amÖlberg. 3 b GefangennahmeChristi. 4 a PilatiHandwasch-ung. 4 b Geisselung. 5 a Kreuz-tragung. 5 b Kreuzigung in
bemerkenswerter mystischer Auffassung, durch fünf Frauengestlten vollzogen. 6 a Aufer-stehung, 6 b Pfingsten und Himmelfahrt. Die Bilder sind sowohl kostümlich als ikono-graphisch bemerkenswert (Taf. IX).
Im Text verstreut bunte Prachtinitialen in Deckfarben auf S. 7 a , I5 b , 20 a , 25%35 a > 39 b > 44 b , 45 a > 57 a - 72 b , 76% 87 a , 89“, 107’’, I33 a , I45 a (vgl. Fig. 101). Klei-nere rot-blaue gotisirende Schnörkelinitialen. Phantasievolle launige Drolerien als inter-linearer Randschmuck in blauer, roter und grüner Federzeichnung (vgl. Am. I. c. Fig.106). Unter denselben S. 15Ö b eine Muttergottesfigur, vor ihr eine platt hingestreckteNonne mit der Beischrift «Soror» 1 ).
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Fig. 100. Aus Cod. 131. S. 46a.
*) Die Grüude, welche für die Entstehung dieser Gruppe im Frauenkloster sprechen, habe ich imAnz. S. 159 u. f. erörtert. Jedenfalls waren diese Bände sämtlich für Klosterfrauen bestimmt. Dass dieKlosterfrauen schon früher in der Schreibschule beschäftigt waren, scheinen übrigens die Ausbesserungendefekter Pergamentblätter in Frowin’schen Manuskripten zu beweisen, welche kunstfertige Frauenhände