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die Jahrzahl 1520 graviert. Der andere Kelch, 22 cm hoch, von ganz ähn-N licher, aber schlankerer Form, zeigt am Fusse gravirt das Agnus Dei inner-halb eines Lorbeerkranzes und weist am Fussrand die Luzerner Beschaumarkeneben einem zweiten geschweiften Schildchen mit einem lateinischen Mdas wahrscheinlich auf den gegen Ende des XVI. Jahrhunderts in Luzern täti-gen Goldschmied Kaspar Meyer zu deuten ist. Beide Stücke gehörten bis vorkürzerer Zeit zum Inventar der S. Jostkapelle. Zu erwähnen ist ferner das32,5/34,5 cm messende kupferne Vortragekreuz, eine anspruchslose plumpeArbeit aus der Zeit der Erneuerung der S. Antonikapelle im Jahre 1708.
Zwei gotisirende ca. 1 m hohe Holzstatuen der Madonna und des h.Antonius mit dem Schwein — deren letztere mit dem 1577 von Hans Gisigfür die Antonikapelle geschnitzten Werke identisch sein könnte *) — stehenin dem modernen Helgenhäuschen im Buochli.
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Das Bürgenstad war wie die übrigen offenen Landungsstellen des Nid-waldner Ufers mit Pallisaden bewehrt. Dieselben beginnen einige 100 mhinter dem Regenloch und ziehen sich in einfacher Reihe in leichtem Bogenin der Richtung auf die neue Pfarrkirche hin, bis sie im Ried allmälig ver-schwinden. Da hier nach den Unterwaldner Jahrzeitbüchern am Schlacht-tage von Morgarten, den 15. November 1315, eine feindliche Landung derLuzerner stattgefunden, so mag die Befestigung gerade auf dieses Ereignishin erfolgt sein.
In das System der Landesbefestigung gehörte vielleicht auch die Ruinean der Naas, von welcher Stadtschreiber Renward Cysat , Coli. A., S. 256,berichtet: «Noch ein ander Schloß hatt es ghept am üssersten Spitz desBürgenbergs nächst am Seew gegen der Naß am Rotenschüch über, da sicht
das bringt, äs git xxxxiij klafter und heint du mit dem Melker Jouchli abgerechnet bringet galt lxxxvj g'und xxiiij bazen um lattennagel, düt in einer sum eis und nünzig g' minder iij ß.
I 59 °l 9 * 1 -' me usgen iij ß. um gleser heligtäm darin dün — me usgän xiiij bazen von wägen zumdäfel — me usgän iiij dugenden dem bischofen gän von der kapelen wichen.
1593 ■ usgän 9 » 3 batzen dem dischmacher zu Büchs um das gäter und füralter — v gl. demschloser von dem gätterhänken und beschliesen. — vij g vj ß. het man brucht du man het daflen zuchendan und ufgestelt. — iij gl. viij ß. von den stülen in die kaplen — aber usgän i gl. saglon von denstielen in kaplen — viij U viij ß. von denen daninen hölzer zum däfel.
1594 •' me usgän x ß. dem Hans Marti Glaser het är schiben schilt ingesetzet.
1596: me usgän iiij gl. zins dem Deny Barmetler von der dafeien wägen — me usgän xx gl. demDeni Barmetler um dafei, ist so fil houptgüt abgelest und stat das ander witer an . . .
1 597 ■* Item man het dem meister Beter Bermetler ein dafeien geheisen machen in die kaplen bisanten Deni und sol sy hüpsch und gut machen als är wol kan und man im wol ferdruwet und demnach är sy macht und är verdienet sol man im den Ionen; uf des heligen krizdag im herbst het man imferheisen lxxx krönen zgän.
b Vergleiche die vorhergehende Anmerkung zum Jahre 1577.