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Tugend ist, die auch Jünglinge schonvor der Zeit zu Helden machet.
Alexander der Macedonier trugeinen großen Sieg über die Perser Mden Ebenen bey Jssus davon. Da-rms ihr König ergriff die Flucht. DieMutter dieses Prinzen, seine Gemahllinn, die man für die schönste Prinzeßinin Asien hielt, und zwo Prinzeßinnen,derer Schönheit durch den Glanz derJugend noch mehr erhoben wurde, al-les fiel dem Ueberwinder in die Hände.Alexander hatte damals noch keineGemahlinn; er war in den Jahren ,wo die Leidenschaften, besonders für ei-nen König, wie dieser war, am lebhaf-testen sind. Er war ein Heyd» und erhatte überdas die Freyheit eines Sie-gers. Er hatte aber damals auch eineTugend, die, wo nicht allein, doch vorallen andern ihn der Ehre würdig mach-te ein Ueberwinder zu seyn; denn er be-siegte sich und seine böse Liebsncigungauch in diesen so außerordentlichen Um-ständen mit einem eben so besondernGroßmmh.
Er