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Er befahl, den gefangnen Prinzeßrn-nen mit aller Achtung und Ehrerbie-thung zu begegnen, die ihrem Standezukamen. Er ließ für ihre Keuschheitund Ehre mit allem Ernste Sorge tra-gen ; Er selbst aber enthielt sich sogar,daß er selbe nicht einmal sah. Nun fnur eben dieß wird von den Geschicht-schreibern, als die herrlichste Heldenthatdes Alexanders angerühmt, da dochseine andern, auch größten Eroberun-gen von den Kritickern nur schlechthinals eben so viele gewaltsame Unterdrü-ckungen angesehen werden.
Sogar Darms staunte über dießkeusche und heroische Betragen seinesFeindes, und sprach ihm, wider den erwirklich zu Feld zog, das größte Lob.„ wenn die Zeit gekommen ist, "rufte er mit gegen Himmel erhobnenHänden , „ wenn die Zeit gekom-„ men ist, daß das Reich dertr Perser ein Ende haben soll, so„ gebet große Götter ! daß kein„ anderer, als Alexander aufdentt Thron gesetzt werde. "
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