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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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Mit ist alles lauter Creutz / und Trübsal inttc- disem Jammerthal/ sonderbar bey deniah- Frornen / welche allezeit von den Gott-

losen verfolget werden/ und durch vilich/ Creutz/ und Leyden in das Reich GOL-ht/ tes eingehen müssen.

'ley Alles diß Übel / alle Armseeligkci-^ag ten Leibs/ und der Seelen hebt der Todt

mit überall auf/ und macht den Menscheneib/ gantz befteyet von allen Bcschwardendeß gegenwärtigen müheseeligen Lebens,»er- Auf diser Welt fahren wir gleichsam

>en in einem ungestümmen / und wütendenMeer daher/ und seynd immerdar inmd der Gefahr deß Untergangs; der Todtsich aber ist der erwünschte Port/ und si-mn cheres Gestad aller Glückfeeligkeit.en/ Auf diser Welt seynd wir nichtsba- anders als Frembdling / und haben keinim- bleibende Statt/ sondern ziehen in demher Elend herum; der Todt aber ist dermd grade/ und gewisse Weeg zum Vatter->t. land.

hm Auf diser Welt ist unser See! imend Leib/ als in einem Kercker eingeschlos- sen; der Todt aber eröffnet denselben /c E und