Ändertet: Absatz. rf
Wieder dich ausstrecke / dich vertkelge/ undmit anderen Rebellen in die ewige Ver-dammnuß werffe?
Nichts hättest dudarzuzu sagen/ alsmit dem Psalmisten: Gerecht bist d« OHErr! Und gerecht ist dein Urtheil.
Du hast dich nicht zu klagen/ab dem ewi-gm/ will geschweige«/ ab dem zeitlichenTod/ vielmehr hast dich zu verwunderenab der grundlosen/ und unaussprechlichenBarmherzigkeit GOttes/ daß erdieRaachnicht in die andere Welt verschiebet/ sonderdrch-wegen deinen Sünden in dieser Zeitabstraffet/ und den Leib zu Grund richtet/damit der Geist seelig seye/ an dem Tagd- s HErm. Diese Straff ist gar gnädig/rma / und viel tausendmal verdienet.
Wann ein König ein armes Bäurlein /w lches sich an Seiner Majstät vergriffen/
> M fernes Haab und Guts beraubte/ zumHauß-und Land aus verstossete/ damit erihm nachmals an seinen Hof aufnehme/mit Ehr und grösten Reichthumen begabe-te; so wäre die Straff dieses Bäurleinsgnädig/ ja glückseelig/ und erwünschlich?
Wie vielmehr solle dir/ mein Christ! dieStraff des Tods ringund leichtvorkomen/
mit