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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Wieder dich ausstrecke / dich vertkelge/ undmit anderen Rebellen in die ewige Ver-dammnuß werffe?

Nichts hättest dudarzuzu sagen/ alsmit dem Psalmisten: Gerecht bist d« OHErr! Und gerecht ist dein Urtheil.

Du hast dich nicht zu klagen/ab dem ewi-gm/ will geschweige«/ ab dem zeitlichenTod/ vielmehr hast dich zu verwunderenab der grundlosen/ und unaussprechlichenBarmherzigkeit GOttes/ daß erdieRaachnicht in die andere Welt verschiebet/ sonderdrch-wegen deinen Sünden in dieser Zeitabstraffet/ und den Leib zu Grund richtet/damit der Geist seelig seye/ an dem Tagd- s HErm. Diese Straff ist gar gnädig/rma / und viel tausendmal verdienet.

Wann ein König ein armes Bäurlein /w lches sich an Seiner Majstät vergriffen/

> M fernes Haab und Guts beraubte/ zumHauß-und Land aus verstossete/ damit erihm nachmals an seinen Hof aufnehme/mit Ehr und grösten Reichthumen begabe-te; so wäre die Straff dieses Bäurleinsgnädig/ ja glückseelig/ und erwünschlich?

Wie vielmehr solle dir/ mein Christ! dieStraff des Tods ringund leichtvorkomen/

mit