14 Ersten Theils/ersten Capitels/
häuffet;die köstliche Zeit/ und beste Gele-genheit/ GOtt nach deinem Stand/ undBeruff zu deinen ; so viel Gaabcn/ undGnaden/ mit welchen er dich vor andernerfüllet; soviel Väterliche Hulden/ m-deme er dir so oft deine schwäre Fähler/ undSünden übersehen / und durch die H. H.Sacramcnten wiederum zu Gnaden auf-und angenommen hat.
Erinnere dich/ wie du allbercit so vielJahr lang deinem HErm lau/ schlecht/und hinläßig gedienet/ in allweg aufö höch-ste undanckbar dich erzeiget/ und da duvon Tag zu Tag im Guten hast sollen zu-nemmen/ du hingegen mchrers abgenom-men/ unvollkommer worden/und also vielZeit/ Tag und Stund unnützlich/ ja mitvielen groben Sünden zugebracht hast.
Was ist nun billicher/ als daß dir dasLeben/welchcsdu so schändlich wider GOttmißbrauchet hast/ hinweggcnommcn wer-de? Was ist billicher / als daß der gerech-tste GOtt dich mit dem zeitlichen Todstraffe/ der du so gar den ewigen Tod somanchesmal verschuldet hast? Ja was istbillichers/ als daß die höchste Majestät/die du vielmalen verletzt hast/ sein Hand