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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Drittem Absatz. 2»

hete / liesse sich also vernehmen: Ich habschon längsten den Tod gewünscht/ undder König wird nichts anders thun/ alsdaß er einem / der schlaffen gehen will /das Klcyd ausgehet.

Auch die kleine Kinder seynd uns hierinzu diesen unsern Zeiten in Iaponia / undanderstwo mit ihrem Beyspihl/ und E-xempel vorgegangen.

Betrachte dann O Christliche See!!das Exempel deines göttlichen Heylands/und der Heiligen GOttes/ wie wenig sieden Tod geforchten: Und du sollest an al-len Gliederen erzittern/ wann du nur et-was von dem Tod hörest ? da doch so garauch die Heyden den Tod gantz und garnicht geforchten.

Seneca hat an vielen Orten herrlicheZeugnuß hinderlaffen/ daß man den Todnicht fürchten solle / wie auch schon obeneins/ und daß andere angezogen worden.Er sagt: So gar soll man den Tod nichtfürchten / daß man ihne allen Gutthatenvorziehen solle. Die Natur hat demMenschen nichts bessers verordnet/ alsdie Kürye deß Lebens: So viel Gefah-ren / Kranckhciten / Forcht / und Sor-B z gen