Drittem Absatz. 2»
hete / liesse sich also vernehmen: Ich habschon längsten den Tod gewünscht/ undder König wird nichts anders thun/ alsdaß er einem / der schlaffen gehen will /das Klcyd ausgehet.
Auch die kleine Kinder seynd uns hierinzu diesen unsern Zeiten in Iaponia / undanderstwo mit ihrem Beyspihl/ und E-xempel vorgegangen.
Betrachte dann O Christliche See!!das Exempel deines göttlichen Heylands/und der Heiligen GOttes/ wie wenig sieden Tod geforchten: Und du sollest an al-len Gliederen erzittern/ wann du nur et-was von dem Tod hörest ? da doch so garauch die Heyden den Tod gantz und garnicht geforchten.
Seneca hat an vielen Orten herrlicheZeugnuß hinderlaffen/ daß man den Todnicht fürchten solle / wie auch schon obeneins/ und daß andere angezogen worden.Er sagt: So gar soll man den Tod nichtfürchten / daß man ihne allen Gutthatenvorziehen solle. Die Natur hat demMenschen nichts bessers verordnet/ alsdie Kürye deß Lebens: So viel Gefah-ren / Kranckhciten / Forcht / und Sor-B z gen