Vievdter Absatz. rs
genten dieser Welt von den Bettleren sonichts unterschieden? Wie aller Pracht /Hochmuth/ und Ansehen zum Grab ge-tragen werde?
Der Tod lehret in seiner Schul dieVer-achtung aller zeitlichen Ehren / und Reich-thumen; dann wer wolle diese zugänglicheSachen nichtverachten/welche uns in demLeben nur verführen / in dem Tod aberschändlich verlassen/und ein schwäre Ver-antwortung aufladen?
In dieser Schul erlehrnet ein Christ allsein Trost / und Hoffnung auf GOtt zusetzen : Dann wer solle nicht sein gantzeHoffnung auf GOtt steiffen; wann wiraus täglicher Erfahrnuß sehen / daß keinMensch/ kein innerster Freund/ kein Kö-nig oder Käyser mit all ihrer Macht / undReichthumen in dem Tod-Bethletn unsetwas beybringen können.
In dieser Schul werden wir von demTod zu allen guten Wercken aufgemunte-ret: Jndeme wir wissen/ daß wir alles an-deres in dieser Welt zurück lassen müssen/und allein von unserem Thuen / und Lassen/guten / und bösen Wercken begleitet / in derEwigkeit eine Herberg suchen müssen: DieB 5 gute