z 6 Ersten Theils/ ersten Capitels/
Jugend / welche vermeint/unerträglichzu seyn/ der Sieche! deß Tods in der er-sten Blühe der Jahren zu unterliegen. A-der diese sollen wissen/ und beglaubt seyn/daß der frühzeitige Tod/ der beste Tod /und dahero nicht zu fürchten; dann wasich in vorgehendem Absatz gesagt/ hat son-derbar statt und platz / wann der Todfrühzeitig/ und in den besten Jahren da-her kommt; dann da erzeigt sich die besteGelegenheit abgesagter Massen heldenmü-tig / und verdienstlich sich in den Todzu ergeben.
Wann einer schon eraltet/ abgelebt/ undunvermöglich ist / so hat er ohne daß nichtsmehr zu erwarten/ als den nothwendigenTod/ welchen man oftermalm wegen vie-len/ und schwären Zustanden / und Un-gemachen deß Alters mit Verdruß erwar-ten muß; alsdann ist nicht mehr die Zeit/sein heroisches Gemüth mit einem solchenEifer und Liebe zu erzeigen / indeme dasLeben damalen nicht mehr so werth ist /und selbiges zuverlaffen kein so grosse Tap-ferkeit erforderet.
Wann aber der Tod in der besten Blü-he/ und Zeit des Lebens herzunahet/ da
ein