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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Achter Absatz.

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Achter Absatz.

Ein gäher Tod, ist ein glücksteli,ger Tod.

W^Rschrecklich kommt uns öfters vor/wann wir einen Menschen urplötzlichohne einziges vorhergehendes Zeichen mit

/ gesundem Hertzcn sehen dahin sterben,k Christliche See!wurdest du nicht als einentraurigen Fahl bedauren / wann du deinenbesten Freund zu Morgen steintodt in dem, Beth finden wurdest/ welchen du zu Nacht

- in bester Gesundheit / und Wohlseyn ver-, lassen ? Wurdest dich nicht entsetzen/ wanndein lieber Bruder an deiner Seiten von ei-nem Schlag / oder Donner getroffen / odervon der Pest angesteckt/ des gahen Todswurde dahin sincken ? Ja wie wurde esdir um das Hertz seyn/ wann dir selbstenein solcher Tod bevorstehen sollte? wur-dest du es nicht als ein augenscheindlichcStraff GOttes ausdeuten?

Aber weit änderst urtheile ich: Ein gu-ter Christ solle auch den gähen Tod nicht

förch-