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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Neundter Absatz. S»

diesem Jammerthal so viel Gutes erzeiget;was wird er in seiner göttlichen Residcntzdenen Kinderen mittheilen? Dahcro sagtwohl der heilige Augustmus: Wann duO HTrr / uns so viel thust in der Gefan-genschaft; was wirst du erst thun/ in dckncm Ballast? Wann du so viel Gutes er-weisest an dem Tag der Zäheren; was wirstVorgeben an dem Tag der hochzeitlichenFreuden? Dann aus diesen kleinen/ undsichtbaren Gaaben können wir die grosse/und unsichtbare erkennen.

Mit wenig Worten zu sagen: Wohindie Augen/ und das Gemüth sich in jenemFeld der Wollüsten kehren/ ist nichts zufinden/als ein Gegenwart alles Gutes/und ein weite Entfernung alles Uebels;allenthalben ein lauterer Himmel.

Alldorten wird erwahret / was GOtkversprochen: Ich will ihme alles Gure«zeigen. Item: Euer Traurigkeit wirdin Freud verkehre werden. Item: EuerL ohn ist üderhärrstrg im Himmel. Gantzschön bist du ( O himmlisches Vmer-lund ' ^ gantz schön bist du / und keintNackrl ist in dir !

Waruvwir j yr die Jnnwohncr / und2 - Bur-