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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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r r Ersten Theils/ änderten Capitels /

und allmächtige Künstler zu seiner/ undder semigen Belustigungen gepstantzet hat:Alldorren ist kein Fmsternuß/ kein Nacht/kein Winter / kein Sommer/ kein Regen/kein Unaewitter / kein Verwirrung / keinVerdruß: Mdorten ist lauter Freud ohneTraurigkeit/ Licht ohneDünckle/ Gesund-heit ohne Kranckheit/ Sicherheit ohneForcht und Gefahr/ ein Volle ohne Eckcl/oder Verlcydung / ein Freud ohne Be-schward / ein Wollust ohne Schmertzen /ein Ucberfluß ohne Abgang / ein Leben oh-ne Tod / alles Guts ohne End: Alldor-ten ist alle Schöne ohne Mackel/ alle Wol-lustbarkeitohne Mangel/ alle Glückseeltg-keit ohne einzige Beunruhigung. Mit ei-nem Wort r in dem himmlischen Vattcr-land scynd viel Wohnungen/ alle voll Freu-den/ Wollust/ und Ergötzlichkeiten.

Wann jezt schon in dreier Welt GOtt sichalso in seinen Creaturen sehen lasset; waswird erst im Vatterland geschehen? WannGOtt seine Güte also ausqießt auf Erden;was wird er im Himmel thun? Wann dieausserliche Gestalt deß Himmels also herr-lich ist; wie wird die innerliche so glorwür-drg seyn? Wann GOtt fernen Feinden in