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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Siebender Einwurff. 117

den / theils weilen sie wohl wußten/daß sieauß eigenen Krüfften die Gaav der endli-chen Beharrung in dem Guten nicht habenkönnten; nach deme sie aber die Sach nachdem Geist überleget / den Willen GOttesin Obacht genommen / ihren Glauben /Hoffnung und Liebe erwecket/ seynd siegany starckmüthtg worden/ und seynd mithöchsten Freuden zum HErren gefahren.List im ersten Capitel den dritten Ab-satz/ allwo alles ausführli-cher ist / rc.

Der siebende Einwurff.

Ich förchte sehr übel die Anfechtun-gen deß bösen Geists: er möchte michetwann zu einer Günd anreitzen imTodbett)/ und in das Verderben stür-rzen.

Antwort.

EÄArum förchtest nicht auch der Him-mrl falle herab ? daß seynd über-flüßige Sorgen / und Gedancken. Die all-gemeine Regel lautet: Wie das Leben ist/Hz so