Siebender Absatz. r8i
Gute Meymmg zu sterben.
§8 Mein HErr / und mein GOtt! indeinem Gewalt stehet mein Leben/und mein Tod: Dein bin ich / ich scyeauchwie ich wolle: Dir gehöre ich zu / ich lebe/oder sterbe: Und weilen ich ewiglich dein zuseyn verlange / so soll nicht mein/sonder deinWill geschehen an mir auf das vollkommne-ste in dem Leben/ und im Tod / in der Zeit/und in der Ewigkeit: Nichts anders willich/ nichts anders wünsche ich / wann duschon alles Uebel/ alle Schmertzen auch dengrausammesten Tod über mich verhcngenwirst : Nichts anders begehre ich / darzuzu sagen/ als: Gerecht bist du O HErr /und gerecht ist dein Urtheil/ dein Will ge-schehe/ wie im Himmel / also auch auf Er-den! O wie ein gütigen HErrn habe ich rdeme ich mich so sicher vertrauen/ in des-sen Vorsichtigkeit ich all meine Sorg sosüssiglich übergebm kann.
Dcrohalbcn/ O mein gütigster Vatternihme ich gern/ willig/ und mit Freudenvon deiner Hand an/ die mir verordneteKranckhcit/ Schmertzen und Tod/als eingewisses Kennzeichen deiner Liebe; ich willM ; gern