Neundrer Absatz. 197
trauen/ all dem Hoffnung/ Trost/ undZuversicht auf ihne allein vest setzen/ auchmallen Nöthen zu ihme lausten/ und dichgantz verträulich in seine Schoos/und Armbwersten; so wirst du gewiß sicher seyn / undwird dich aller höllischer Gewalt thme nichtauß den Händen reisten; und je mehr Ver-trauen du zu deinem liebsten Vatter erzei-gen wirst/ je lieber wirst du ihme seyn :Nichts gewinnet GOtt das Hertz also ab/als wie ein aufrichtige Verdaulichkeit sei-nes Kinds; hingegen ist GOtt über allemaasscn zu wider alle Mißtraulichkeit: jemehr er solche an dir spühret/ je mehr duihme verleydest.
Sey du ein rechtes Kind / so wird GOttgewiß ein rechter Vatter an dir seyn; daßdu aber ein rechtes Kind seyest/ ist mehrnicht vonnöthen/ als daß du an deinen him-lischcn Vatter glaubest/ auf ihne vertrau-lich hoffest / und ihne herylich liebest: Diesesthue; das übrige lasse alles ihme über: IE-sus wird deine Sünden hinweeg nehmen /und abzahlen: IEsus wird seine Verdienst/und Heiligkeit dir schencken: IEsus wirddem Hcylanö seyn / und dich ewig sceligmachen,
N z
Du