Dritter Absatz. 21z
für die Ehr der göttlichen Gerechtigkeit zuleiden mit ruhigem / und freywilligem Ge-müth wird antragen / dieser wird weder dieHüll / noch das Fegftur empfinden/ wanner schon aller Welt Sünden begangen hätte.
z. Gleichwie gezwungen/ und unwil-lig sterben keine Tugend ist; also ist es einMerck eines grossen Verdiensts / sterbenwegen der Liebe GQttes/ wie es erschei-net in den HH. Martycen/ welche sichfreywillig in den Tod gegeben habenmit höchstem Wohlgefallen Gottes: DemBeyspihl dieser Heiligen kann der Krankeum etwas nachfolgen/ wann er sich Hertz-lich ergibt in den göttlichen Willen / undfreywillig die Hofnung deß langen Lebenshinweg wirffet / damit er sich mit bereit-willigem Hertzen zu dem T^d aufopfere.Welches / wann er es thun wird / verrichttct er ein so heldenmüthiges/ und fürtref-liches Merck / daß dessen Kraft kaum kannausgesprochen werden.
Ein jeder Christ sollte sich befleißen/daßer etwelcher Massen den HH. Martyrckähnlich stürbe: Dann wie diese um Chrstkwillen umgebracht worden; also ssollte erverlangen/ aus Liebe Christi zu sterben/Oz und