Neundter Absatz. 245
in seiner Kraft unveränderlich verbleibe;wann aber es sich zutragen thäte/ daß ichdurch einigen Zusah! diesem meinem Testa-ment soltezuwicherhandlen/ so protestiere/unv bezeuge ich hiemit/ daß diese Wieder-ruffung nichtig und ungültig seyn solle.
Zu diesem Zih! und End ersuche ich dich/O allcrgütigster JEsu! daß du dieses verhin-deren wollest; und weilen ich nirgends einentreuhertzigen Freund habe / deme ich siche-rer trauen darf/ als eben dir meinem einzi-gen Mittler / Fürsprecher/ und Seeligma-cher/ darumen übergiede ich dir dieses meinTestament/ und bitte daß du selbiges auf-zeichnen/ und darunter deinen allerheiltgi-stcn Namen mit deinem rosenfarben Blutunterschreiben/wie auch mit deinen hochhei-ligen fünf Wunden bekräftigen/ und mitden sieben Gaabcn des heiligen Geists/ alsmit sieben Sigillen versiegle» wollest/ unddann dasselbige indem allerheiligistes Hertz/als in das Archiv und Schatzkammer derallerheiligste Dreyfalkigkeit hinein legen/da-mit zu allen Zeiten/ und fürfallender Noth/sonderlich wannich von dieser Welt abschei-den/ und vor deinem strengen Richter-Stuhl erscheinen muß / dasscldiae dir gött-Q z li-