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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Neundter Absatz. 245

in seiner Kraft unveränderlich verbleibe;wann aber es sich zutragen thäte/ daß ichdurch einigen Zusah! diesem meinem Testa-ment soltezuwicherhandlen/ so protestiere/unv bezeuge ich hiemit/ daß diese Wieder-ruffung nichtig und ungültig seyn solle.

Zu diesem Zih! und End ersuche ich dich/O allcrgütigster JEsu! daß du dieses verhin-deren wollest; und weilen ich nirgends einentreuhertzigen Freund habe / deme ich siche-rer trauen darf/ als eben dir meinem einzi-gen Mittler / Fürsprecher/ und Seeligma-cher/ darumen übergiede ich dir dieses meinTestament/ und bitte daß du selbiges auf-zeichnen/ und darunter deinen allerheiltgi-stcn Namen mit deinem rosenfarben Blutunterschreiben/wie auch mit deinen hochhei-ligen fünf Wunden bekräftigen/ und mitden sieben Gaabcn des heiligen Geists/ alsmit sieben Sigillen versiegle» wollest/ unddann dasselbige indem allerheiligistes Hertz/als in das Archiv und Schatzkammer derallerheiligste Dreyfalkigkeit hinein legen/da-mit zu allen Zeiten/ und fürfallender Noth/sonderlich wannich von dieser Welt abschei-den/ und vor deinem strengen Richter-Stuhl erscheinen muß / dasscldiae dir gött-Q z li-