Lohender Ansatz. 261
pfangen habe/ sonderbar daß du jezk mitdeinem allerheiligstcn Leib und Blut michgespiescn und getrancket hast / und daß duaus lauter Liebe gegen mir armen Sün-der die menschliche Natur angenommen /mich durch deinen heiligen Tod an demStammen deß Heil. Creutzcs erlößt/ undalso dich selbsten/ und das Deinige mir ge-schcncket haft.
So bist dudann mein eigen / O allerlieb-ster IEsu l und alles was du hast ist meineigen: Mein scynd alle deine Tugenden /und Verdienst; alle deine Heilig-und Ge-rechtigkeit; daß thue ich steif glauben/ aufdaß thue ich vertraulich hoffen/ darumthue ich dich hertzlich lieben.
Und weilen ich dich liebe/ darum ist mirüber alles leyd / daß ich dich meinen HEcmund GOtt/das unendliche höchste Gut/mrinErschaffer/ mein Erlöser/ und See-ligmachcr/ mein allerliebsten Liebhaber sooft/ und schwärlich erzörnct / emunehret /und beleydigct; und daß ich die gantze Zeitmeines Lebens so liederlich zugebracht/unddir so schlecht/lau/und hinläßig gedienet ha-be : O mein IEsumit Magdalena falleich dir zu Füssen/ mit ihr thue ich selbigeN; . mu-