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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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270 Anderem Theils/dritten Lapie.

vorhalten/ und wieder alle Anfechtungen

- stärcken. Und wann es zum leisten kom-met/ solle man

Drittens : Dem Sterbenden daß Heil.Creutz/ Rosenkrantz/ und geweyhtebrtnne-de Kertzen in die Hand geben/ oder halten.

. Viertens: Solle man öfters den Ster-benden/ und sein Bethlein mit dem Heil.Weyhwasser besprengcn/scin Stirn/Mund/und Hertz mit dem H. Creutz bezeichnen.

Fünftens : Sollen die Herumstehendeden Sterbenden mit Geschwätz/ und an-deren Getümmel nicht beunruhigen / son-dern vielmehr die geängstigt See! durch

- andächtiges Gebett des Heil. Rosenkran-ycs/ der Litancyen von der hochheiligstenDrcyfaltigkeit/ von dem bitteren Leiden/und Sterben Christi/ von der sceligistenMutter GOttes/ GOtt anbefehlen.

Sechseens : Solle man ihme kurtze/ undkräftige Schus-Gebcttlctn/ und Seufzereingeben: Absonderlich die heilige Namen:IEsus/Maria/ Joseph/ öfters wiederholen.

Giebendtens: Solle das Zusprechen aufder Seiten/ und etwas ob dem Haupt deßSterbenden allgemach/ und bescheidenc-sch ohne Geschrey geschehen.

An-