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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Anderen Absatz.

7. Heiliger GOLt/ erbarme dich mei-ner! Heiliger starcker GOtt/ erbarme dichmeiner! Hcillgcr unsterblicher GOtt/ er-barme drch meiner!

8. O gütiger Vakter! verwirffe michnicht das Geschöpff deiner Häkden/ son-der um deines vatterlichen Namens willen/seye mir gnädig.

. O ILsu du guter Hirt! lasse mich deinSchäss in mcht aus deinen Händen/um dei-nes Heil. Namens willen seye mir gnädig.

O heiliger Geist! du wahrer Tröster /verachte mich nicht in meiner Verlassenheit/um dcmer Liebe willen seye mir gnädig.

9. O allerbetligste Lreyfaltigkeit erbar-me dich meiner/ und bestattige/ was du inmir gcrymcker hast! Dich preise/dich ehre/dich lobe/ dich anbetre ich/ und sage dirDanck um deine grosse Glory.

10. O allerhciligste Dreyfaltiakeit! wieder Hirsch verlangt zum WasftoBrunnen/also verlanget mcrn Scel zu dir/ O meinGOtt/ und Alles!

i i.O ewiger Vatter! ich bitte dich durchdas Leben/ und Lad deines liebsten Sohns/verlcyhennr/ daß lch rn dem Guten bestän-dig verharre/ und in deiner Gnad sterbe.

U)ienmd Lnib / rc. ^ S O