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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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2/2 Änderten Theils / dritten Capitels^

erneuere mein Heil. Tauff/ und verlobe indeinem allerhciligisten Namen zu leben / > nund zu sterben. n

2. Ich wiedersage dem bösen Feind / al- blcn seinen bösen Eingebungen/ Rath/ undThat. Ich GOtt allein/ will eigen seyn. v;. Ich glaube in dich / O allerheiligste dDreyfalttgkeit! ich hoffe auf dich/ O aller- si

heiligste Dreyfalttgkeit! ich liebe dich / O al- >

lerhciligsteDrcyfaltigkeit! Was soll ich dem §HErm vergelten für alles/ was er mir gegc- riden hat?Ich willden Kelch deß HErm em-pfangen/ und den Namen dcßHerm anruffk. b

4 .0 allerheiligste Dteyfaltigkcit! in Ver- u

embahrung jener Reu/ und Lcyd/ welchemein IEsus von seiner allerheilrgsteMensch- nwerdung an/ bis an das End seines schmertz- v

vollen Lebens für meine Sünden aufgeop- dferet/ bereue / und verfluche ich alle meine 2Sünden allein wegen dir meinem GOtt.

5. O allerheiligste Dreyfalttgkeit l erbar- d

me dich meiner nach deiner grossenBarmhcr- a

tzigkeit/und nach der Menge deiner Erbarm- (

nuffen / vcrticlge alle meine Missethaten.

6. O allerheiligste Dreyfalttgkeit! indei- !

ner göttlichen Liebe verzeyhe ich allen mei- i

nen Feinden/ damit wir alle in dir Eines l

werden. - 7. Hei-;