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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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H. H.

DieReuschheLtstugend ist einewahre Zierde.

Menschheit und Schönheit sind in ei-^ nem gewißen Grade schier allezeitbeysamen; sie führen sich einander wiezwo Schwestern gleichsam an der Hand.Auch ein arbeitsames, ein durch dieSonnenhitze schon braun gewordenesBaurenmägdchen höret deßhalben nichtauf schön zu seyn, wenn sie nur keuschist. Und diese wackere Tochter hat so-gar die Ehre mit der göttlichen Brautsich zu rühmen: (*) Ich bin schwarz,aber doch schön. Warum ? weilnämlich die Keuschheit eine so schöne Tu-gend ist, die selbst dem Leibe eine vor-zügliche Zierde giebt: und wie es desheil. Franciftus von Gates behaup-tet; unter allen Tugenden ist es nurdie Keuschheit, die eben sowohl die Tu-gend des Leibs, als der Seele ist.

Eben dieser geistvolle, und hochge-A 4 lehr-

klizr» lum - leä formal». i. 4.