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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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§. m.

Die Reuschheit ist die erste, undschier die einzige Tugendzierdedes jungen Alters.

Wo ist es. Die Keuschheit ist der^ Jugend besonders eigen; eben demjungen Alter steht diese Tugend, wiedem Joseph der bunte Rock, (*) ambesten an. Oder aber, welche Tugenderwartet man endlich von einem jungenMenschen, von einem wohlerzognenMägdchen? was für eine, als es 'den diese, und zwar vor allen andernnur diese: daß junge Leute keusch, daßsie züchtig und ehrbar sind?

Von dem jungen Alter kann mannicht fodern, daß es mit Starkmmh,mit Klugheit, mit Gelehrtheit undWeisheit, oder mit andern dergleichen 'Lugenden schon jtzt ausgerüstet sey.Nein; dieß alles sucht man gemeinigrlich nur bey dem gestandnen Manne;und man hat den Mangel dessen der

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