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— Bey der Jugend, deren kostbaresste Seele dem verächtlichen Leibe zurSclavinn wird, bevor sie die Herrschaftüber diesen ihren Knecht zu erkennengelernet hat. Kann wohl ein so un-seliger Anfang was anders, als nurdie bittersten Folgen für das ganze ü-brige Leben nach sich ziehen ? —- Owohl ewig Schade! —
Der edle, der schöne Jüngling! erwird nur desto häßlicher seyn, je glän-zender zuvor seine reine Seele mit demSchmucke der Unschuld, und durch die-se mit so vielen andern Tugenden se-zieret war. — Dieser Engel im Flei-sche, welcher wie der schönste Morgen-stern unter den Menschen hervorgieng;ach dieserwie ist er auf einmal so tiefgefallen, und wie ist doch sein silbersreicher Tugendglanz so schnell, und soscheußlich verdunkelt worden? (*) —Er, der zuvor ein Held über alle seineAnmuthungen war, der ist itzt einSclav derselben, und wirklich schär
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(juomoäo ccciiMi' lic coelo l-ncifer » quin snc oricbgris? FÄ. 14. 11. (^uomocio ob-cursrum cU surum, mursrur «olor ox-. umur, 4, i.