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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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met er sich dessen selbst in einer trauri-gen Stille.

Der edle Jüngling l der vormals in Dseiner aufrichtigen Unschuld von nieman- veden arges denkte, der ist jtzk so betäubt, ferdaß er wie ein Gelbsüchtiger, der allesgelb sieht, auch von den ehrlichsten Leu-ten eben so unkeufch urtheilet, als er es ^sechsten ist. Und der kurz zuvor durch Eseine keusche Eingszogeuheit, wie einschimmerndes Licht auf dem Leichter der yyiEhre aller Augen an sich zog, eben die-ser ist nun auf dem Schritte so unver-schämt zu werden, daß endlich alles sein«, ^Thun und Lassen um allezeit den häß-kichsten Dampfdes Wohllustes aushau-chet, und wie ein halb ausgeloschuer stin-kender Brand jedem ehrbaren Gemüthe ^eine unerträgliche Last ist. Und dießist er schon jtzt in seinen jungen Jahren,wo man die Keuschheitstugend vor al- ^lem andern bey ihm zu finden hoffte;wo das Laster der Unzucht nicht nur das haschändlichste, sondern auch auf die gan-ze übrige Lebenszeit das allerschädlich- -xssie ist. Was könnte man noch trau-rigers sagen? vieteicht nur jenes iwas gleich folget. böj