zi8 Der eilfte Theil,
ra ! du bist wahrhaftig gewesen das keuscheTaublein des Bräutigams, sitzend und wei-nend, beklagend und betrachtend die schmerz-liche Wunden unsers Bräutigams KhristiJEsu. Hierin» hast du deine liebe Töchternsonderlich unterrichtet, und dir in diesem Stü-cke nachzufolgen ermähnet. In welchem ich dirfleißig zu willfahren, und deinem heiligen tn-gendseligen Leben treulich nachzukommen ge-sinnet bin. L) Herzlichste Mutter, heil. Kla-ra ! gleichwie ich dich für meine wahre Mut-Ler erkenne, und eine kindliche Liebe zu dir tra-ge, also erkenne mich auch für deine liebe Toch-ter, und trag allezeit ein wahres mütterlichesHerz zu mir. Ich verlasse mich gewaltig aufdeine großmächtige Fürbitt, und verhoffe, duwerdest durch deine Verdienste erstatten, wasmir an guten Werken abgeht. Laß mich anmeiner Hoffnung nicht zu Schanden werden,sondern verhilf mir zu einem seligen Ende,und zu der ewigen Seligkeit, Amen.
Zu der heiligen seraphischen MutterTheresia.
seraphische Mutter, heilige Theresia! ich^ deine unwürdige Tochter grüße, und eh-re dich, und aus kindlicher Vertraulichkeit gie-ße ich mein Herz vor dir aus. Ich erfreuemich gar höchlich, daß ich eine so heiligeMutter habe, und daß nnck G-Ott in dei-nen