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Zu den HH. Ordens-Stiftern. 319
um heil. Orden, und unter deinen mächti-gen Schutz geführet hat. Wie hoch mich nundeine Heiligkeit erfreuet, so sehr betrübe ichmich, daß ich keinen Schatten derselben inmir empfinde. Ich seufze deßwegen oft zu dirin den Himmel, und wünsche mir, daß ichnur den taufenden Theil deiner Tugenden ha-ben möchte. Ach herzlichste Mutter'. mitdem Pfeil der Liebe, damit der heilige Sera-phin dein Herz durchstochen, und zugleich mitSchmerzen und Liebe verwundet hat, durch-stich meine sündige Brust, und verwundemein fleischliches Herz. In diese deine se-raphische Wunde befehle ich meine sündigeSee!, und versenke mein böses unbußfertigesHerz, damit es von nun an in der Liebe Got-tes ganz entzündet, und Zu deiner treuenRachfolg stark angetrieben werde. HeiligsteMutter! verklage mich nicht vor dem strengenGericht, daß ich in Haltung deiner heiligenRegel bishero so nachlaßig gewesen; sondernentschuldige mich alsdann aus mütterlicherTreue, dieweil du weist, das ich allezeit einenguten Willen gehabt, nach meiner Schuldig-keit gottselig zu leben, Amen.
Zu der Mutter St. Bngitta.
Liebreiche Mutter, St. Brigitta ! ich der
ne unwürdige Tochter grüße dich mitkindlicher Liebe, und ehre dich, als meineU 2 treue