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Der fünfzehnde Theil,
Weis beleidiget und beschädiget haben, ver-°zeihe ich von Grund meiner Seele, schenke ih-nen alle rechtmäßige Nach, und spreche mitmeinem gekreutzigten IEsu: Vater ! verzechihnen, und rechne ihnen nicht zur Sünd, wassie mir Leids gethan haben.
Mein künftiges Leben und Sterben überge-be ich vollkommmtlich in den gerechten WillenGottes, und bezeuge mit wahrem Ernste, daßjch nicht änderst, noch länger zu leben, und zusterben begehre, als allein so lang, und aufsolche Weis, wie es ihm gefällig ist. Willstdu, o mein GOtt! daß ich lang soll leben?HErr! dein Will geschehe. Willst du, daßich bald soll sterben ? HErr! dein Will ge-schehe. Willst du, daß ich einen sanften Todsoll haben ? HErr! dein Will geschehe. Willstdu, daß ich einen harten Tod soll leiden? HErr!dein Will geschehe. Dieses allein bitte ich,daß du mir verleihest vor meinem Ende, die hei-ligen Sakramente würdiglich zu empfangen,seliglich von dieser Welt zu scheiden, und nachmernem Tod aller Messen, und guten Wer-ken theilhaftig zu werden.
Hiemit bezeuge ich, daß, gleichwie ich bis-hero in dem wahren katholischen Glauben be-ständig habe gelebt, also auch darum bestän-dig zu sterben begehre. Jngleichem bezeugeich auch, daß, wenn vielleicht durch Zulas-sung G-Ottes, mich der böse Feind in mei-nem