Vorbereitung zum Tod. 62z
1- den leiden müßtest, da stießen dich solche Lödt-i- liche Schmerzen an, daß du auf dein heiliges
ie Angesicht fielest, an allen Gliedern erzitter-
te test, in einen grausamen Tods - Kampf gerie-l. thest, aus allen Schweiß-Löchletn häufiges
n Blut schwitztest, und an Leib und Seel sol-
! che bittere Pein empfandest, daß du unfehl-barlich des allerschmerzlichsten Tods hattestr- müssen sterben, wenn dich die GOLLheit nichte- erhalten hätte. O wehe dieses erschrecklichen
, Tods - Kampfs! 0 wehe dieser allerbittersten
lg tödtlichen Noth! Ach ! wie groß und bitter
r-r muß dieselbige gewesen seyn, dieweil sie dir viel
ss- tausend blutige Schweiß - Tropfen aus deinem
ch kranken Leib, und viele blutige Zäher aus dei-
ne ' nen weinenden Augen getrieben hat.
O wehe meiner Sünden! derer Erschreck-^ lichkeit dir dein edles Herz dermaßen zerkmr-s schet, und deiner heil. Seele einen solchen Grau-
sen eingejagt haben, daß du in gemeldte schwe-re Tods-Noth gerathen bist. Q wollteGOtt! daß mir meine Sünden auch dermas-ich fin zu Herzen giengen, wie sie dir zu Herzen
rm gegangen seynd ! auf daß ich vor Leid müßte
in- krank werden, ja gar in die Tods - Nöthen ge-
yl- ! rathen. O betrübtester JEsu! mein Herz er-ne- barmet sich über diesen deinen erschrecklichen
-te, Tods-Kampf, und betrübet sich heftig we-
zs- gen meinen schweren Sünden, so dessen Ur-
>as sach gewesen seynd. Dieweil sie mich aber herz-
üm lrch gereuen, als wirst du mir sie gnädigst ver-
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