Von den Heil. drey Königen.
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geben; Er soll wissen / daß dieSchuld auf den Hirten gelegt wirdalles Schadens/ den der Haußvat*per in feinen Schaassen finden kan;aber in dem wird Er wiederum!)geftcyet fepn/ wann der unruhigenungehorsamen Heerd und ihremkranckcn Wesen/ alle Sorg undFleiß wird angcwendt und erzeigt/so wird ihr Hirt im Gericht deßHErrcn ledig gesprochen/und magmit dem Propheten zu dem HErrensprechen : Dein Gerechtigkeit habich nicht verborgen in meinem Her-yen/dein Wahrheit und dein Hcxlhab ich gcredt/ aber Sie Habensverachtet/ und mich verschmähet/so wird alsdann endlich solchenungehorsamen Schaaffen derTodt/sö ihnen starck genug wird seyn/zur Strass werden. Mein O»rnLlcenL! suche ganh (endlichMit den drey Königen deinen
diejenigen/ welche dir Jhnne
sambt seinen heiligsten Gebotten
^lgcn/ GL)tt der HErr wirdacwikli^ -
(s) ^rrk.r.v.;. (b). Lccl.ro.v. r. (c) Kex. 8, üeneä, c. r.
Der sechste Punct.
ALs die drey Wcissen wieder*mach Haus; wolten/sind ste inder Nacht zuvor von dem Engelermähnet worden/daß sie nichtselten zu demHerodes gehen undIhme anzeigen/wo der Heylandder Welt gebohren wäre / dannEr wurde nicht kommen selbigenanzubetten/sonder umb das Le-ben zu bringen/also sind sie durcharidere Weeg nach Haus; ge-reiht.
Betrachte Erstlich/ mit Wiegrossem Schmertzen sie werdenempfunden haben das GottloseVorhaben Herodis/ wie sie sol-che Zeitung mit grossem Hertz-leyd werden angezeigt habenMaria und Joseph/ mit demü-thigst-angehengter Bitt/daß siegrosse Sorg für das GöttlicheKind wolten tragen. Gedenckewie nicht welliger Maria undJoseph mit Schröcken und gros-sen Aenasten werden überfallenworden seyn / wegen deß grausa-men Vorhabens Herodis.
Mein OLMäiccna! du wurdestohne Zweiffel mit grossem Fleiß,getrachtet haben / diß GöttlicheKind zu versorgen/auch ein gros-ses Mttleyden mit Maria lind
Joseph