40 Bekrachtun-
Joseph getragen haben rc. thuees nach/ wann du fihest/daß deinHErr und GOtt durch denHe-rodes/dieSünd/solte beleydtgetwerden / verfolge solche/ und be-ilege dich/damit du Jhme unddeiner Seelen nicht schadest rc.
Zl»m Zlnderen betrachte / wie
dise Heilige König mit großemEysser/ von der Liebe Gattesangefiammet/ werden geredt ha-ben von dem New-gebohrnenHeyland der Welt; von dengrossen Gaben und Gnaden / diesie empfangen; von der wunder-lichen Anordnung GOttes/ derseinen Eingebohrnen Sohn ineinem verächtlichen Stall hatlassen gebohren werden rc. wiedise fromme König sehr sorgfäl-tig werden gewesen seyn/für dasHeyl und Leben JESU / demesie Ihre Länder zur Sicherheitwerden anerbotten haben; Hin-gegen werden sie einen grossenVerdruß und Unlust geschöpssthaben / ab der Boßhert Herodisund aller Juden/denen zu lieb Erdoch allermeistens gebohren/unddannoch von Ihnen nicht sr-kandt und geliebt wurde.
Ach mein vamaicena! Vonwas wird heüt dein Begierd zureden seyn/wtrd tvohl ern ange-
nehmerer viscun können geführtwerden als von JEsu / Maria 'und Joseph/und von den Gött-lichen Gnaden/die wir alle vonJhme häuffig empfangen/ undetwa« fürnemblich dise oder jenesonderbahre Gnaden/ die aberanderen nicht leichtlich sollen ge-oßenbahret WerdernMein OLMLlcenL! Schaweüber das an seilt Armuth undVerächtlichkett/und du wilt dirnichts lassen mangle« / und al-lenthalben wohl angesehen seyn;erkenne es/ daß Er dir zu liebalso ist gebohren worden z tragehertzlich Leyd/ erdemüthige dich/und was du findest an dir fehlbarzu seyn/oasverbessere du/ undlasse dir dergleichen heyljammeErmahnungen nicht zu dem ei-nen L)hr eilt und zum anderenwieder außgchen. L) wie vielGott-licbende Seelen zerschmtl-tzen gleichsamb vor Liebe in Be-trachtung der WeyhnächtlichenGeheimbnuss.n/ und du thustvor Lawigkeit gleichsamb ver-frieren.
Betrachte Drittens / als diedrey Weißen inJhr Vatterlandkomlnen/mit wie grossem Eyffersie werden gepred aet vnd ver-kündt haben die Ankunfft deß-
jenigen/