54 Betrachtung
Menschen mit Schmeichle» /Schanckungen/oder vilem eite-lem Versprechen/sonder scheindiser Sach sicher/ und weiße sol-chen Menschen zu einem from-men/ eyffengen und gelehrtmGeistlichen Vatter.
Der vterdtepunct.
<Dühre absonderlich auch zuO Hertzen die Großmüthigkeitund dm Eyffer/ mit deme Er/als wie Johannes der Tauftendie Sünder gestrafft/ja ^onitsn-rium den Kayser selbsten auffolgende Weiß hat dürften an-reden : Merck auf O Laxierdas»jenige / daß dir gany eigen ; Dusagst du stxest ein Christ/da dochdu ein newer Feind Christi bist;Du stellest uns vor der Zeic denAnri » Christ vor Augen / und ver-richtest dasjenige was Er thuensolte.
MeinvLMLlcenL! Wans dieEhr GOttes / und der SeelenHeyl erfordert/ wie verhaltestdu dich/ wann du Ampts halberjemand sottest straffen?sihest dunit durch die Finger/auß Sorg/du möchtest et.van Menschlichen
Gunst verliehren/ oder etwa»deines Ampts entsetzt werden/da du doch ehenderLeib und Le-ben sottest in die Schantz setzen/als lassen geschehen/ daß GOttbeleydiget wurde.
Hilarius hat vil Jahr mitgroßem Lob sein Bißchumb re-giert/ wider die Ketzer furtreff-liche Bücher geschrieben/ undsehr vil Lrangsalen außgestan-den/darumb Ahme auch GDtLimJahrKhrtsti Z69. nicht alleinein fertiges End verlyhen / son-der hat noch seinen Heil. Leibdurch die HH. Engel auß demKloster/in welchem Er anfäng-lich begraben worden / in eitlenew-gebawte Kirchen tragenlassen / allda Er mit Wunder-Zeichen geleüchtet.
Sihe/ mein VrmaCcenL! wiegetrew GT>Lt der HErr seye/der einem jeden vergiltet / wieErs verdienet. Lebst du deinemStand gemäß / eyfferig undfromb/wlrd dir GL)tt auch einseeliges End verleyheu/ und dichdurch deinen lieben SchuN-En-gel auß dem indischen in das
Himmlische Paradeyß tra-gen lassen.
Be-