58 Betrachtung
Ich bitte dich/ ftxc mein Nachfol-ger/ gleichwie ich Christi Nachfol-ger gewesen bin. Wie Uttd WasGestalten aber du Ihme sollestnachfolgen/zeigt Er dir in feinerHeil. Regel / und hast du dasHeil. Cvangelium/welches dichlehret/wie du über das sollest fol-gen IEsu deinem liebsten HEr-ren/deme dein Heiliger Vatterdurch die Nachfola sehr ähnlichist worden/wie du selbsten weist/daß das einzige Ordens-Kleyddich GOtt dem Allmächtigennicht werd lieb und angenehmmachen / sonder die Tugend undfrommes Leben.
Drittens behertzige/wie Mari-rus der Heilige und Wunder-tätige Mann in Franckreich/als ein von dem Himmel abge-sandter Engel mit höchsten Freu-den feye empfangen worden/ undgrossen Zulaufs habe bekommen;die Fürnehmsten so gar am Kö-niglichenHoffbegaben sich sambtden Kinderen unter fein Zucht
UNdKlösterliche vilciplin. I'beo-
äobcklu; der König selbsten/hatklo^o feinem fürnehmsten undliebstenHoss- Herrn/ da Er mitseiner Verwilligung den Heil,Orden angenommen/vor Freü-den inerltchen Lrosts/dasHaar
mit häuffigen Zäheren abge-schnitten/ mit grosser.Andachtder Einkleydung beygewohnet/sich und sein gantzes Reich kny-end in das Gebett deß HeiligenL 4 suri und seines liebenFreündsklon anbefohlm/»und nicht al-lein bestättet alle von bioro demHeil. Orden vermachte Güter/sonder hat noch selbsten demKloster vil vergäbet und ge-schenckt.
Mein Damskena l Sihe indeinen Oberen und in deinemNächsten nicht anIhreUnvoll-kommenheit/fonder die Lugend/ehre und liebe selbige/als wannsie dir von Gott gesandt waren.Ehre und schätze auch hoch inIhnen/und in dir selbsten deinenHeil. Ordens-Stand / und be-fleiße dich/ selbigem gemäß zuleben; Entunchre Ihnne nichtetwa« durch ein kalt und lawesLeben/dahin du villeicht bist ge-rathen/ weil du deinen erstenEyffer verlassen/und mitUbungder Tugenden nicht hast fortge-setzt/ wie du selbigen hast ange-fangen. Ach mein vamLsctni!es stehet dir noch ein kurtzesZeitlin bevor / und weil deineHH. Ordens-Brüder und Or-dens-Schwösteren dermahleinst