Von dem Heil. Abbt KKuro. 59
mitMistoISsu deine Richter Dam-scen-,! Weils wir Men-
Werden seyn / bitt selbige demü- fthen fük die gröste Ehr haben/thigft/ daß sie dir wollen den-eni- wann ivir rnögen geehrt und ge-gen Eyffer und Starcke / mit lobt werden/ist deßwegen GDttdeme sie wider der Seelen-Fetnd und die wahre Tugend nicht ingestritten/und nach Klösterlicher uns und mit uns. Ach! wieFrom - und Heiligkeit gescheit- hoch haben sich die Heilige Got-.ten/ erwerben / damit du endlich tes / und sonderlich die Kinderauch anderen so wohl Geistlichen deß Heil. jederzeit
als Weltlichen mögest dienen beflissen fromm zu leben ; aberzum Exempel eines fromm und auß herzlicher Demuth für sol-nicht unvollkommnen Reltgto- che nicht angesehen zu werden/sen rc. Sie haben grosse Tugendwerck
Betrachte zum Vierdten / geübt/abervor der Welt verbor-daß absonderlich drey boßhaffte gen/ und du verlangst villeichtMänner den HeiLAbbt daß es jedmnan wisse. Ach mein
wegen seines Heil. Lebens und vamLicc^'! muft du nicht außMiracklen als einen Gleißner dein Tieffisten deines HertzensmrdEhrsüchtigen Menschen sehr seüffzen/ und deinem Gecrentzig-verkleinert / also daß GQttden ten sagen: Ach «nein JEsi,! er»einen deß gahenTodts gestrafft/ banne dich meiner / weil meinedie anderen zwey aber init dem weeg nicht sind die weeg deinerKeüffel plagen lassen / über wel- Heiligen!che der Heil. Mann sich also er- (a) krov. rl. V. -8. (b) I. Cor. 4 .
barmet/daß Er durch semGebett v. r8.die von dem bösen Geist Beftßneerlediget/und den dritten wieder
Wu Leben erweckt / aber mit di- MEtrachte/daß der Heil.Mau-sem außdrucklichen Befelch / in rus der Abstinentz und Zlb-selbigem -Orth sich nicht aufzu- bruch in Speiß und Tranck /
. halten/ damit durch die Dffeti- und der Heil. Armuth sehr seyebahrung dises grossen Wunders ergeben gewesen/und je mehr ErEi' nicht noch mehr geehrt und gefastet / je ftarcker Er seye wor-gelobt wurde. den/ und je mehr Er die Reich-
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