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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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63
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Von dem Heil. AbbL und Einsidler Antonio. 6z

nach deiner Komblichkeit scher-Heft/ schwatzest/ mit zeitlichenBeschafften umbgehest/ bey denWeltlichen in dem ? 2 clLlonoaufhaltest / und mit Ihnen coa.Vcri-rest?

O-m-scena! dein Schutz-En-gel sagt gleich jetz dir in das

Ohr: Ich hab etwas wider dich/daß du dein erste Liebe verlassen

hast. (c) Auf Visen ernstlichenVerweist/ was thust du sagen?

Über das erforsche dich/ob dunicht thuest Achtung geben aufdas Thuen und Lassen deinesNächstens/ nicht daß du etwasGuts lehrnest / sonder wie dieJuden / so auf Christum habenAchtung geben/damit sie etwaskönten finden Ihnne zu tadlenund zu straffen. Ach wie nichtsbist du/ waltn du mit dergleichenGedancken rundgehest! laß diseBostheit in dein Hertz nicht eilt-schleichen.

(2) icisttki. I9.V.2I. (b)c. ).v.s.(c) i.Lvr. 7.V. 7. (cj) Qal.z.v.,(k) ^poc.r.v.4.

-Der andere Punct.

ist nicht außzt,sprechen / wie

ein hartes und strenges Lebender Heil. Antonius geführt inAbbruch Spritz und Lranckö/

deß Schlaffs und harten Liger-statts;das Wasser war seinTranck / ein wenig Brodt mitSaltzsernSpeiß/die Er bißwei-len erst im andern/ dritten/odervierdten Tag nach Untergangder Sonnen genossen; in einemstrengen Buß-Kleyd brachte Erdie Nacht meistens zu mit bet-ten/den Tag aber mit der Hand-Arbeit; sein Beth wäre die bloßeErden. Ach! was ist unser Le-ben/wans mit dem Leben solcher

ändere ^eil. Ordens-Sttfftersind zwar so hart nit in die Sachgangen/und haben inVorschrei-bung Speiß und Trancks / undanderen Bußlvercken und Leibs-Kasteyung sehr grosse Beschei-denheit gebraucht; Aber auchdise / ach wie schlecht werden siegehalten/ und indeme wir in derVollkommenheit immer sottenhöcher steigen / nehmen wir ley-der allzeit mehr und mehr ab/undleben vtl armbseeliger als vilWelt-Menschen / indeme wiruns nichts wollen manglen las-sen in Speiß und Tranck / inKleyderen/Ligerstatt/ und ande-ren Leibs-Komblichkeiten; undwann uns auch das wenigstemanglet/sind vil/die gleich tur-