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Betrachtung -
was für Gedult du iremblichensolche von der Hand Gottes ha-best angenommen / ob du nichtseyest nngedultig gewesen / unddeswegen gegen andere eineFeindschaft getragen / oder garzu Zeiten ein gutes Werk unter-lassen/ dannr du kein Verfol-gung müssest leydeu. Halte fürgewiß / mein OamascenL! daßwann du mit omvlolkomo nichtzu allerhand Widerwärtigkeit/Kreütz und Leyden willig undbereit bist / du noch nicht Tu-gendsamb/ und alle deine schein-bare gute Werck ohne WurtzelGöttlicher Liebe seyen. Btttdeinen liebsten JEsum/daß Crdich durch die Furbltt diseS sei-nen getrewen DrenerS ztl ernemfromen Menschen machen wolle.
Als diser Heil. Iommcs auß An-stiftung der Gottlosen Mystrindas andere mahl m das Elendverjagt ist worden / hat Ihnneauf der Reiß eilt Fieber und Ma-gen-Weh angestoßen/die HH.Apostel Petrus und IoanneSaber/hadert Ihnne mit Himmli-scher Speist ergmckt/daß Er balddaS Drch erreicht/ wo der Leibdeß Heil. Bischofs und Märty-rers 6äi>li!c> war/welcher Ihmeerschienen und gesagt/ daß Siebist Morgens bey einander seyn
wurden/solle also gutes Muthsseyn / darauf Er alles / waö Ernoch hatte/unter die Armen auß-gethetlt/die HH. Sacranrentenempfangen/und stetig gestorben;an welchen! Tag zu Konstanti-nopel ein greulicher Hagel ge-fallen/ und Luäox^a am vierdtenLag darauf gestorben/und hatGL)tt noch mit vtlen anderenWunderwerken den Todt sei-nes liebelt DlenerS Glorwürdiggemacht.
Mein Vamzlccns l GDtt hatdisen großen Heiliget! biß in seinSterbstündletn nnt vilem Kreützund Widerwärtigkeit plagenwollen/ und du darffst dich ver-lässt! zu seyn beklagen/ wanndich G-Ott ein kleine Zeit miteinem Kreülzlein' hermbsucht.Verharre biß anS End/so wirstdu mit distnt und anderen Heili-gen auch gekrönt werden/ undwird GDtt mit dettjenigen auchthuen was recht tst/ die andereverfolgen. Deiner SeitS ergibdich in stincnGöttlichen Äbillen/und gedcucke daß du diß Ultd lwchmehr verdient habest. Sag heutoft mit dtsemHeiliqen: Wan ichdurch tauscndHöUen gehen muß-te/aber endlich den Htmel fünde/D tnein GDtt! so werden miralle die Hollen angenehm seyn.
Detrach