Von der Heil.Iungfrawen und Martyrin Martina. 139
nurdiseHeiligin war/enipfandeman jederzeit einen wohl-rie-chenden Geruch.
rNein Osmaicenäl Hatte Erst-lich für gewiß/daß die Heil.Mar-tma eine aus; den fürnehmsteirMärtyrern seye/ und daß GOttder HErr Iyrm sonderbar-gros-se Gaben und Gnaden habe mit-getheilt.
Zum Ander«, behertzige / wieMartina ein verlaßnesWeißlinJhrVerrrawen aufGott alleinhabe gesetzt / deßwegen hab ErSie mich in aller Ihrer Marterwunderlich gestarckt und erhal-ten / Ihre Feind hingegen zuschänden gemacht; darniit Siedich will lehren / daß dir wederauf deine Klafften / Weißhettund Verftand/Haab und Guth/noch auf andere Kreaturen deinVertrawensollest setzen/ sonderauf Gott und deinen gecreützig-ten JEsum allein. Du hast dieHeilig Schlifft voll der CMi-plen/ so wohl deren / welche aufdie falsche Götter / Hulff derMenschen / auf ihre feste Stattund Mauren gebawet und ge-trawet/aber von Gottverlassen/spöttlich sind zu Grund gangen/als auch deren / welche allesMenschlichen Trosts beraubt/
all Ihr Hulff / Trost und Zu-flucht bey GOtt allem gesucht/aber wunderlich sind erhaltenworden.
Mein VrmLlccaL ! Bist du auchetwan in einer Noth/vermeynstdu von jederman verlassen zuseyn/ und hast du nach deinerEinbildung mehr zu leyden alsdeine Krafften ertragen mögen/vertrawe stcrff auf GDtt / bittIhnne unib seinen GöttlichenBeystand/wann du mit deinemLeben Khristo ZEsu und seinenHeiligen tvirst folgen / wird Erdir allch zu Hulff kommen wieder Heil. Martina / und deineFeind zuschanden machen/ wieEr gethan den Feinden diserHeiligtn; und wann sie schoneine Zeitlang wider dich werdentoben und wüeten/leyde/GOttwird deinem Elend bald ein Endmachen.
Drittens stelle dir vor Augen/wie GDtt der HErr bkrrmrmdie Heil.Iungfraw/ nicht alleinhabe gestarckt / und KraA zuüberwinden gegeben/sonder habeSie noch über das sehr Glor-wurdig gemacht wegen der Ge-sellschafft der HH. Englen/deßHimmlischen Glantzcs/ und derausserlichenFrölichkeit/ mit wel-S 2 cher