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Betrachtung
cher Sie mit den HimmlischenGeisteren G-Ott gelobt/und die.Götzen-Bilder hingegen zer-stöhrt und verschmacht ; Alsoehret auch GDtt diejenigen/welche von Hertzen bereit/wcgenseiner alle Peynund Marter zuleyden.
Mein vLMLsccnL ! Wann duumb der Liebe G-Ottes willengern etwas leydest/ verlange kei-nen Lohn hie auf Erden/erwar-te selbigen m künsstlger Glory /dorten wird Er dirvrlhauffigergegeben werden / und wirst dnJhnne nicht nur etlich Tag/son-der in die lange Ewigkeit gemes-sen können / und sind dergleichenWunderwerk auch weder dirnoch anderen mehr Vorwochen /durch welche die erste Ahristenzur Zeit der grausamen Verfol-gung irr dem wahren Glaubenhaben müssen gestarckt werden.
( 2 ) pf. z6. v. r8.
Der dritte Punct.
yHEtrachtc/wie der unmensch-^liche Statt- Vogt von so vilenWunderwerken nicht barmher-tziger/sonder noch verstockter seyeworden/und vil Unheyl zu ver-hüten/habe befohlen/ der Heil.KUrrinL auf der Landstrassen
gegen Oäi- das Haupt abzu-schlagen/zu deine die Hetl.Jrrng-sraw nach verrichtem Gebe« denHalß willig dargestreckt. Außdisem srhest du/daß wegen Vileder Sund und Laster Vipisnu,als wie der Pharao/ immer ver-stockter seye worden / und daßkein Ermahnung oder Wunder-werk mehr bey Ihnre hab ver-fangen mögen; So vil ligt dar-an/daß der Sünder nicht SündaufSunden hauffe/sonder gleichAnfangs der anklopffende GnadGDttes Thür und Thor / unddas gantze Hertz öffne.
Mein OsmslccnL l Lasse beydir die Sach nicht dahin komm;hast du gesündiget/ stehe eylendswieder auf / verhärte dein Hertznicht/ weil GOtt noch barmher-tzig/ und mit seiner Gnad dirwill helffcn; Und nach demExempel der Heil. klartwL wi-dersetze dich auch nicht der An-ordnungGOttes; nimmevonseiner Vatterlichen Hand anFrewd und Leyd/ Leben undTodt/auf diejenige Weiß undManier / wie es GOtt/ als einlieber Vatter von dir haben will/so wirst du jederzeit wohl getrostleben / und eines glückseligenLodts sterben.