Von der Heil. Jungfrawen und Martynn Dorothea. 175
»nach geschwind / was du zu thuenhast/auf daß ich sehe Visen meinenBrautigamb/ umb welches Liebewillen ich begehre gcpeyniget ZUwerden / und Er ladcr mich insParadexß deß wollusts zu koincn/in welchem Acpstel wurrdcrbahrll-cher Schönheit gefunden werden/die allzeit können aufbehalten wer-den / wie auch (Tilgen / Rostn/ undBlumen/so nie verfaulen.
Ach mein OsmLlccna ! Haltefür gewiß/daß alle GotttliebmdeHertzen ein grosse Liebe zumLey-den getragen / und m selbigemsich erfrewet/ desto balder beyJEsu zu seyn. Stelle dir vorAugen 8 rcpbLnuln mitten unterden Steinen ; ^nctrcsm amArentz; lAnacium den Märtyrerunter den Löwen; ttauiennumaufdem glüendenRost/uud nochvil andere mehr / und gedencke/dast Dorothea in der Beg^erdund Fremd zu leydeii/nichr alleinkeinem seye gewichen/sondernoch über das dem Tyrannenin Ihrer grösten Marter gesagt:Die Tag meiucs Lebens bin ich nie-mahlen also erfrewet worden. DWie kalt ist hingegen dein Be-gterd und Liebe zum Leyden/wiewenig verlangst du/ durch Peynund Marter/ und durch oieAb-
tödtung deiner bösenAnmuthnn-.gen bald beyG-Ortzu seyn?
Muntere dich auf/ UNd sag NNtdem eysterigen H liAvliino O Liebedie du allzeit brinnest/und nicmah-len erlöschest t Liebe! <l> mein.GOtt entzünde mich ! daß michdürste/wiedich gedurstet km demHeil. Delberg/ am Stammendeß Heil. Kreütz/und durch denLaust deines gantzen Lebens^Entzünde mich T) mein JEsu!Entzünde mein Hertz / und alteswas ln mir ist/das mich dürste/wie gedürstet und noch dürstetalle gerechte und fromme Seelennach Areütz und Leyden/damitich dermahnmift möge kommen/wo alle Durstige werden ge-trauet werden von Überflußdeines Hauß / und wo du Siewirst trancken/und Ihren peyn-lichen Durst löschen mit demBach deiner Wollüsten. (H
Betrachte/ wie zpliciu8 alles/aber umbsonsten/habe airgespan-net/ Ootokbesm von dem Glau-ben abtrünnig zumachen; dannErstlich / habe Er Sie zweyenSchwösteren (welche außForchtder Peynen den Glauben ver-laugnet/) zu verführen überge-ben/bey dmen aber die Heiliginso vil vermocht/daß Sie wegen
began-