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Von dem Heiligen Apostel Matt hias. er/
vrmrlcenL! Zweifle nicht/ den Göttlichen Willenrc. Lasstdaß dlser alte und ftomme Bi- dirs hertzlich leyd seyn / daß duschoff nicht werde ein sonderbahr dich btßhero zu deiner Areützl-grosse Frewd gehabt haben/daß gung nicht besser hast geschicktEr würdig ist erkent worden/ gemacht. Disen oder jenen Marr^nach dem Exempel Khristi JE- gel hiemit ins künffrig zu verbesssu/ für sein Ehr gecreütziger zu stren/ mache dir einen steiftenwerden. Dise Frewd und Froh- Fürsatz; Liebe auch fürnemblichlichkeit daß du m deinem Kreütz drsen Heiligen / weil Er ist einbißhero nicht hast gehabt/ ist die Freünd deines liebsten GespöttUrsach/ weil du rn Lugenden stn/ deme zu lieb crentztge dich/Khristo nicht bist nachgefolget/ und lasse dlch gern von anderenund die Mittel front und heilig creützigen und abtödten/ damitgecreütziget zu tverden/nrcht hast du mit Ihnen am Kreütz mögestergriffen/ welche da sind Hertz- sterben/und mit allen mitKhrrstoliche Demuth/Gehorsame/Ver- JEsu Gecreützigten ewig glück-einbahrung unsers Willens in stetig könnest leben.
Betrachtung
Auf daö Fest deß HeU. Apostels Mattßtas.
Der erste Punct.
SWEtrachte/ daß gleich nach mahl genossen/noch beysammenHjAder Hickelfahrt deß HEr- versamblet waren / und Petrusren / da die Apostel und sich erinnerte deß leydigen FallsJünger Ahristi mit Maria der Jud« deß Verräthers / stye ErMutter JEsu/Maria Magda- als das Haupt aller anderenlena/ und anderen fronten Wei- aufgestanden/und gesagt: Daßderen an der Zahl bey hundert weilen Judas gesündiget / ver-und zwantzig in der Taftl-Stu- zweiflet / und sich erhenckt / styeden/ wo Sie das letzte Nacht- nothwendig daß ein anderer an
Ff2 sein