Von dem Heil. Beichtiger e-ümiro.
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den oberen Lesszen biß auf dieZahn ab/deren alle andere Mit-Gchwösteren gefolget / von wel-chen nachmahlen die Dahnenein solches Abscheühengefastet/daß sie alle Geistliche sambt demAwfter verbrent. (-) Auch jenerJüngling / sagt der Heil. r-Ncro-nMu, (b) habe lieber sein Zun-gen/ die Er zu Stucken zerbissen/und der unverschambten Metzensambt dem Bluet in das Ange-sicht außgespeyet / dann dieKeuschheit verliehren wöllen.Eo wett wirds hoffentlich mitdir nicht kommen/und wird mehrpicht vonnöthen seyn/als daß duin keine unkeüsche Gedanckenverwilligeft/ die Pcrsohnen un-gleichen Stands meidest/ undJCsitln den Gecreütziqten in-niglich lieb habest/und Ahme inAn Anfechtungen dein Nothklagest.
Zum Anderen erinnere dich derwnderbahren und fürnehmbstenGnaden / die GOtt der HErrvisem Jungfrawlichen Jünglingerthestt/daß Er Erstlich/in soturtzen Jahren so grosse Heilig-et erlangt. Zum Änderen/ daß^r die Stund seines glückseli-gen Todts vorgewüßt. Zum
Dritten/ daß Er wegen feinerEnglischen Reinigkeit verdientvon den HH. Engten in denHimmel getragen zu werden.Vierdtens/daß durch seine Ver-diensten ein verstorbnes Töch-terlein bey feinem Grab zumLeben ist erweckt worden. Unddaß Er Funsstens / unterschied-liche mahl den Polacken sichtbar-lich erschienen / Ihnen zu Hülffkommcn/und Ihre Feind erschla-gen. Also wird die From - undHeiligkeit zu erlangen / nichtlange Zeit und vil Jahr erfor-dert. Wann du from lebst/wirstdu alle Tag und Stund wohl-gerüstet sterben;Villeicht würdes dir nicht nutz seyn / wann dudeiner Sterbstund soltest ver-aewißt seyn/ so verlang du auchselbige nicht zu wissen. Zweifleüber das nicht / daß wann dukeüsch und rein wirst leben undsterben / daß die HH. Engel/welche den Jungfrawen aller-nächst verwandt/dich nicht auchwerden in den Himmel tragen.Und daß durch dein FürbittMiracul sollen geschehen/sollestdu es nicht verlangen / weil duleyder bißhero also hast gelebt/daß du zufrieden sott seyn/wannHH z du